Der Po im Zeitraffer
Hintern sind sexy und galten schon in der Steinzeit als Sexsymbol – bei den Männern zumindest. Genau genommen konzentrierten sich die sexuellen Begierden auch schon viel Früher auf den Po, unsere tierischen Vorfahren nämlich pflegten ihren Sex von Hinten und hatten beim Akt vor allem den weiblichen Hintern vor Augen. Ein runder Po galt früher als Zeichen von Fruchtbarkeit und konnte sich in der ausladenden Form bis ins 20. Jahrhundert halten, als er in der Männergunst durch schmalere Ärsche abgelöst wurde. In den vergangenen Jahrzehnten wechselten sich die Idealvorstellungen vom perfekten Po regelmäßig ab und schwankten zwischen rund und schmal. Marilyn Monroe prägte mit ihren weiblichen Kurven eine ganze Generation während das Magermodel Twiggy die extrem dünnen Frauenkörper populär machte. Erst nachdem Jennifer Lopez mit ihrem trainierten, aber sehr üppigen Hintern Karriere in Musik und Film machte, durften weibliche Pos auch gern wieder etwas ausladender daher kommen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten sind die vergangenen Jahre jedoch vom trainierten Hintern geprägt: knackig und fest soll er sein, der perfekte Frauen- und Männerpo. Ein Ideal, das außer mit guten Genen nur durch viel Sport erreichbar ist – vor allem, da sitzende Tätigkeiten die runde Form des Pos nicht gerade fördern und aus einem runden Po schnell einen flachen Hintern machen. Geile Aersche gelten auch heute noch als Sexsymbol und werden gern durch enge Jeans betont. Zahlreiche Pornofilme und private Amateurvideos haben den Po sogar zum Hauptdarsteller auserkoren und auch in der Musik trifft der geneigte Hörer häufig auf den „Butt“ oder „Ass“.

